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Garten- & Landschaftsbau in Graz

Alle 33 Garten- und Landschaftsbaubetriebe im Bezirk Graz-Stadt - mit Adresse, Telefon und Website.

Im Bezirk Graz-Stadt sind 33 Garten- und Landschaftsbaubetriebe erfasst, 29 davon mit Telefonnummer oder Website. Die Branche reicht vom kleinen Pflegebetrieb für den Privatgarten bis zum Landschaftsgärtner, der ganze Außenanlagen plant, pflastert und bepflanzt. Wer den richtigen Betrieb sucht, sollte vorher wissen, welche Art von Arbeit überhaupt ansteht.

Wo die Grazer Betriebe sitzen

Die Standorte verteilen sich quer über die Stadt, mit Schwerpunkten im Zentrum und im Süden. Am dichtesten ist das Angebot in der Inneren Stadt, Geidorf, St. Leonhard und Jakomini (PLZ 8010), gefolgt von Lend und Gries (8020). Stark vertreten sind auch Liebenau und Waltendorf (8041), wo mehr Einfamilienhäuser mit eigenem Garten stehen. Die Anfahrtswege sind in Graz kurz, viele Betriebe arbeiten im ganzen Stadtgebiet.

Landschaftsbau, Pflege oder Friedhofsgärtnerei

Die selbstständige Berufsausübung als Gärtner ist in Österreich ein reglementiertes Gewerbe mit Befähigungsnachweis, der Lehrberuf Garten- und Grünflächengestaltung dauert drei Jahre. Der Landschaftsbau umfasst die Neuanlage: Wegebau, Pflasterung von Terrassen, Mauern und Treppen, Bewässerungssysteme, Teich- und Biotopanlage sowie Bepflanzung. Die laufende Gartenpflege deckt Rasenschnitt, Vertikutieren, Hecken-, Strauch- und Baumschnitt ab. Einfache Gartenarbeiten und die Friedhofsgärtnerei mit Grabgestaltung und -pflege sind dagegen freie Gewerbe ohne Befähigungsnachweis.

Kosten und der richtige Zeitpunkt

Für Standardpflege liegen die Stundensätze österreichweit meist zwischen rund 35 und 55 Euro netto. Heckenschnitt kostet etwa 5 bis 15 Euro pro Laufmeter, Rasenmähen 0,20 bis 0,40 Euro pro Quadratmeter, Vertikutieren 1 bis 3 Euro und das Verlegen von Rollrasen 14 bis 30 Euro pro Quadratmeter. Ein Baumschnitt schlägt je nach Höhe mit 80 bis 2.000 Euro pro Baum zu Buche (Richtwerte, Stand 2026). Bei Pflasterung oder Terrassenbau lohnen zwei bis drei Angebote, weil Aufwand und Materialwahl die Summe stark verschieben. Auch der Zeitpunkt zählt: BirdLife Österreich rät, zwischen März und Mitte August wegen brütender Vögel keine Hecken auf Stock zu setzen. Gärtnerisch sinnvoll ist der starke Rückschnitt im Februar vor dem Austrieb oder im Spätherbst.

Wer Pflanzen oder Grabschmuck statt Bauleistung sucht, wird beim Floristen fündig. Für Terrasse und Innenausbau passen Bodenleger und Dachdecker.

Alle 33 Garten- & Landschaftsbau in Graz

Häufige Fragen - Garten- & Landschaftsbau in Graz

Wie viele Gärtner gibt es in Graz?
Im Bezirk Graz-Stadt sind 33 Garten- und Landschaftsbaubetriebe erfasst, 29 davon mit Telefonnummer oder Website. Die meisten sitzen im Zentrum (PLZ 8010) sowie in Lend, Gries und Liebenau.
Was kostet Gartenpflege in Graz pro Stunde?
Für Standard-Gartenpflege wie Rasenmähen, Unkrautjäten oder Heckenschnitt liegen die Stundensätze österreichweit meist bei rund 35 bis 55 Euro netto. Rasenmähen wird oft nach Fläche abgerechnet (etwa 0,20 bis 0,40 Euro pro Quadratmeter), Vertikutieren bei 1 bis 3 Euro pro Quadratmeter (Richtwerte, Stand 2026). Wer regelmäßig pflegen lässt, fragt am besten nach einem Saisonvertrag statt nach Einzelterminen. Verbindlich ist immer das Angebot des jeweiligen Betriebs.
Was kostet Heckenschneiden und Baumschnitt?
Ein Heckenschnitt kostet in Österreich etwa 5 bis 15 Euro pro Laufmeter, je nach Höhe und ob es ein Formschnitt oder starker Rückschnitt ist. Beim Baumschnitt hängt der Preis stark von der Höhe ab: bis 5 Meter rund 80 bis 250 Euro, bei 5 bis 10 Metern 250 bis 700 Euro, bei großen Bäumen über 10 Meter 700 bis 2.000 Euro pro Baum (Stand 2026). Aufräumen und Grünschnitt-Entsorgung sind oft extra.
Wann darf man in Graz Hecken schneiden?
Für den starken Rückschnitt gibt es eine wichtige Einschränkung: BirdLife Österreich rät, zwischen März und Mitte August keine Hecken auf Stock zu setzen, weil dort Vögel brüten - geschützte Brutstätten dürfen nicht zerstört werden. Gärtnerisch ideal ist der Radikalschnitt im Februar vor dem Austrieb oder im Spätherbst (Oktober/November). Ein leichter Formschnitt im Sommer ist meist unproblematisch, solange keine Nester betroffen sind.
Worin unterscheiden sich Landschaftsbau, Gartenpflege und Friedhofsgärtnerei?
Der Landschaftsbau ist die Neuanlage: Pflasterung, Wege- und Terrassenbau, Bewässerung, Teichbau und Bepflanzung - dafür braucht es als reglementiertes Gewerbe einen Befähigungsnachweis. Die Gartenpflege hält den Garten in Form (Rasen, Hecken, Bäume). Einfache Gartenarbeiten und die Friedhofsgärtnerei (Grabgestaltung und -pflege) sind dagegen freie Gewerbe. Pflanzen und Grabschmuck bekommen Sie beim Floristen.